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Wutanfall bei Kindern: Mögliche Gründe und 10 praktische Tipps

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Wutanfall bei Kindern: Mögliche Gründe und 10 praktische Tipps

Kennen Sie das? Aus dem Nichts heraus beginnt Ihr Kind zu schreien und zu toben. Es wirft sich auf den Boden und ist kaum mehr ansprechbar. Ein Wutanfall! Ist das normal? Und wie sollten Sie sich verhalten? In diesem Artikel gehen wir auf Wutanfälle bei Kindern ein und geben Ihnen Tipps, wie Sie mit dem Wutanfall Ihres Kindes am besten umgehen können.

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Sind Wutanfälle bei Kindern normal?  

Kinder können ihre Emotionen noch nicht in dem Maße steuern, wie es uns Erwachsenen möglich ist. Der Prozess, in dem Kinder ihre Gefühle in den Griff bekommen, nennt sich in der Fachsprache Emotionsregulation.  Wut gehört neben Freude, Angst und Traurigkeit zu den natürlichen Gefühlen eines Menschens.

Im Laufe ihrer Entwicklung lernen Kinder, ihre Gefühle angemessen zu dosieren, so wie es die Gesellschaft von ihnen erwartet. Der Weg zu diesem Ziel ist manchmal steinig und viele Eltern fühlen sich von den Wut-, Trauer- oder Angstanfällen ihres Sprösslings überfordert.

In welchem Alter haben Kinder Wutanfälle?

Normalerweise treten die ersten Wutanfälle zum Ende des ersten Lebensjahres auf. Ihr Kind kann krabbeln und mit Spielzeug spielen, welches ihm aber nicht immer “gehorcht”. Am häufigsten sind Wutanfälle bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren, in der sogenannten Trotzphase. In dieser Zeit entdeckt Ihr Kind seinen eigenen Willen und versucht, diesen durchzusetzen.  

Natürlich bekommen auch ältere Kinder gelegentlich Wutanfälle. Hier gilt es zu unterscheiden, ob diese gerechtfertigt und in Maßen sind oder eine tiefliegende Ursache vorliegt. 

Wie äußern sich Wutanfälle bei Kindern?

Wutanfälle können sich auf folgende Weise zeigen:

  • Brüllen
  • Verkniffene Gesichtszüge und “rotes” Gesicht
  • Um sich schlagen
  • Mit den Füßen stampfen
  • Zu Boden werfen
  • Mit Gegenständen werfen
  • Luftanhalten
  • Heulkrampf

Gründe für Wutanfälle bei Kindern

Kinder bekommen aus allen nur erdenklichen Gründen Wutanfälle.  Einige Ursachen sind:

  • Frustration (Versagen bei Sport und Spiel, Ablehnung durch Freunde...)
  • Hilflosigkeit (Festhalten von Sachen funktioniert noch nicht, “selbermachen” gelingt nicht)
  • Verzweiflung (der Turm aus Bauklötzen stürzt immer wieder ein)
  • Müdigkeit (kein Mittagsschlaf, Schlafdefizite durch unruhige Schlafumgebung oder zu spätes Zubettgehen)
  • Der Wille kann nicht durchgesetzt werden (Spielen statt Lernen, das neueste Spielzeug, der ersehnte Ausflug wird gecancelt)
  • Etwas nicht tun wollen (Einkaufen gehen, Schlafen, Baden, Essen usw)
  • Nicht genug Aufmerksamkeit (gefühlt oder tatsächlich)

10 Tipps, wie Sie mit den Wutanfällen Ihres Kindes umgehen können

In den meisten Fällen ist es kontraproduktiv, den Wutanfall eines Kindes mit Wut zu beantworten. Schimpfen seitens der Eltern bringt ein Kind zwar oft kurzfristig zur Ruhe (Respekt oder Angst vor den Eltern), ist - meiner Ansicht nach - aber nicht der richtige Ansatz.

Stattdessen sollten Sie versuchen, Wutanfälle bei Kindern mit Ruhe und Gelassenheit zu beantworten. Bei allen Kindern und allen Formen von Wutanfällen ist es wichtig, dass Sie sich selbst in der Gewalt haben. Lassen Sie sich nicht von der Wut Ihres Kindes mitreißen! Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie mit Wutanfällen umgehen oder diese sogar (in vielen Fällen) vermeiden können.

1. Harmonisches Familienleben

Das hört sich natürlich einfacher an, als es ist. Streitigkeiten gibt es wohl in jeder Familie ab und zu. Kinder sollten auch nicht unbedingt von jedem Streit ferngehalten werden. Bei einer sachlichen Diskussion lernen Kinder nämlich, dass es verschiedene Meinungen gibt, die durch ein Gespräch in Einklang gebracht werden können. Kinder lernen, dass für ein ausgeglichenes Zusammenleben Kompromisse gemacht werden müssen und man seine Ansichten nicht auf Biegen und Brechen - und mit Wutanfällen - durchsetzen darf.  

Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihre Eheprobleme nicht vor Ihrem Kind austragen. Die oft komplexen Probleme der elterlichen Beziehung überfordern ein junges Gehirn. Schreien sich die Eltern ständig wütend vor dem Kind an und geht ein Elternteil immer als Sieger aus dem Streit hervor, lernt das Kind schnell, wie es mit einem Wutanfall seine Ziele erreichen kann.

2. Problemlösung

Funktioniert das ferngesteuerte Auto nicht? Bekommt Ihr Kind die Jacke nicht an? In derlei Situationen sind Lösungsvorschläge von den Eltern gefragt. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie das Problem angegangen werden kann. Bei kleinen Kindern, die die Zusammenhänge noch nicht begreifen können, ist es vor allem wichtig, dass Sie das Problem Ihres Kindes ernst nehmen. Ein Spielzeugauto kann für ein kleines Kind die Welt bedeuten!  

Lassen Sie Ihr Kind zuschauen, wie Sie beispielsweise die Batterien wechseln. Ist das Auto kaputt, nehmen Sie Ihr Kind mit in die Reparaturwerkstatt (“Autodoktor”). Das kann im Notfall auch ein Freund sein. Wichtig ist, dass Ihr Kind merkt, dass ihm geholfen wird. Bekommt es die Jacke nicht an, weil ein Ärmel verdreht ist, zeigen Sie ihm, wie er umgekrempelt wird. Auch wenn Ihr Kind dies noch nicht alleine kann, sieht es doch, wie das Problem gelöst wird.  

Älteren Kindern, die wegen einer klemmenden Jacke oder eines nicht funktionierenden Spielzeugs einen Wutanfall bekommen, erklären Sie in ruhigem Tonfall, wie sie selbst das Problem (durch Umdrehen des Ärmels oder Austauschen der Batterien) lösen können.  

3. Timeout

Ein Timeout ist eine Auszeit, in der sich das wütende Kind beruhigen kann. Es soll merken, dass sein Wutanfall fehl am Platz ist und nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Sobald Kinder begreifen, dass ihre Handlungen, vor allem in einer Gruppe, falsch sind, kann ein Timeout angewendet werden. Dies ist frühestens der Fall, wenn ein Kind Grundzüge der Sprache verstehen und anwenden kann. Dem Timeout sollten immer Ermahnungen voraus gehen.

Setzt Ihr Kind zu einem Wutanfall an, sagen Sie “Timeout” und heben beispielsweise Ihre Hand nach oben. Grob vergleichbar ist dies mit einem “Aus” beim Hundetraining, wenn man sein Haustier liebevoll-konsequent erziehen und einen Klaps vermeiden will. Ihr Kind soll begreifen, dass ein Wutanfall jetzt nicht erwünscht ist. Sie können es beispielsweise auf einen Stuhl setzen, bis es sich beruhigt hat.  

Ältere Kinder dürfen durchaus des Raumes verwiesen werden, wenn sie sich nicht an die Familienregeln halten. Das Timeout wird oft in Kindergärten und Grundschulen angewendet. Hierbei ist jedoch besondere Vorsicht geboten, um das Kind nicht als “schlecht” zu brandmarken und dauerhaft aus der Gruppe auszugrenzen. Der “Rote Tisch” kann, falsch angewendet, ein Trauma fürs Leben hervorrufen.  

Ist die Zeit für das Timeout abgelaufen, sprechen Sie ruhig mit dem Kind und prüfen Sie, ob es den Grund für das Timeout begriffen hat. Signalisieren Sie Ihrem Kind, dass Sie für es da sind, sobald es sich beruhigt hat. Seien Sie vor allem nicht nachtragend! Meistens hat ein kleines Kind den Wutanfall und sowieso den Anlass dafür nämlich längst vergessen.

4. Aktivitäten anbieten

Viele Kinder bekommen Wutanfälle, wenn sie sich nicht ausgelastet oder zu wenig beachtet fühlen. Oft hilft schon ein Wutball, um Stress abzubauen. Es gibt spezielle Bälle, die sich ausgiebig kneten oder auch gefahrlos werfen lassen. Bieten Sie Ihrem Kind Sport oder andere Freizeitaktivitäten an. Möglicherweise liebt es Ballspiele mit Gleichgesinnten oder verbraucht beim Rennradeln die überschüssige Energie.  

Alle Aktivitäten, besonders im Freien, können helfen. Die frische Luft, körperliche Anstrengung, soziale Kontakte und das Gefühl, nicht von Mauern umgeben zu sein, lassen so manchen Wutanfall bei Kindern erst gar nicht entstehen.

5. Entspannungsübungen

Ist Ihr wütendes Kind alt genug, können Sie ihm Atemtechniken beibringen. Sobald ein Wutanfall droht, lassen Sie es mehrmals tief ein- und ausatmen. Machen Sie dabei mit, tut dies Ihrem Kind besonders gut, da Kinder sich gerne ein Beispiel an den Eltern nehmen. Oder lassen Sie Ihr Kind langsam von eins bis zehn zählen, um sich zu beruhigen.

6. Bachblütenmischung "wütendes Kind"

Bachblüten sind eine beliebte Unterstützung für Kinder mit regelmäßigen Wutanfällen. Bachblüten sind ein rein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel, das das emotionale Gleichgewicht stärken kann, so dass Ihr Kind möglicherweise ausgeglichener wird und weniger zu Wutanfällen neigt.  Meine Bachblütenmischungen sind maßgefertigt. Nach dem Kauf erhalten Sie eine kurze Fragenliste, in der Sie Ihr Kind und seine Besonderheiten/Probleme beschreiben können. Nach Ihren Angaben stelle ich anschließend eine individuelle Bachblütenmischung für Ihr Kind zusammen.  

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7. Ablenkung / Gespräch anbieten

Kleine Kinder lassen sich leichter ablenken als Teenies. Streckt Ihr Einjähriges seine Händchen nach den Süßigkeiten an der Kasse aus, wenden Sie den Wagen und gehen Sie zurück in den Laden. Sobald Ihr Kind andere Sachen sieht, sind die Süßigkeiten vergessen. Machen Sie das jedes Mal, lernt auch schon ein kleines Kind, dass Betteln an der Kasse nichts bringt. Bekommt jedoch Ihr Fünfjähriger an der Kasse einen Wutanfall, ist es das Beste, den Laden umgehend zu verlassen (signalisieren Sie der Kassiererin, dass Sie gleich zurückkommen werden).  

Ein Vorschulkind fällt auf den Trick mit dem Weggehen von der Kasse nämlich nicht mehr herein und weiß, wie es Sie vor allen Leuten blamieren kann. Sprechen Sie draußen ruhig mit Ihrem Kind und machen Sie ihm klar, dass sein Wutanfall Sie nicht zum Kauf von Süßigkeiten bewegt. Erklären Sie ihm auch, dass niemand seinen Ausbruch sehen will und es unnötig Energie verpulvert.

Zeigen Sie Verständnis für die Wut Ihres Kindes. Erklären Sie, warum Sie heute das teure Spielzeug nicht kaufen können. Sagen Sie beispielsweise: “Mich ärgert es auch, dass ich dir das heute nicht kaufen kann, aber wir müssen noch etwas sparen. Vielleicht geht es bald. Ich gönne es dir.” Oder: “Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit, aber der Bus wartet nicht. Du kannst nach unserem Ausflug weiterspielen.” Diese Mischung aus Verständnis und logischer Konsequenz zeigt Ihrem Kind, dass Sie es ernst nehmen und für es da sind, aber dennoch Verpflichtungen einzuhalten sind.  

8. Brenzlige Situationen vermeiden

Brenzlige Situationen vermeiden bedeutet nicht, dass Sie Ihr Kind fortan von allem fernhalten sollen, was einen Wutanfall auslösen könnte. Wissen Sie jedoch, dass Ihr Kind bei jedem Einkauf auf dem Boden rollt, lassen Sie es am besten für eine gewisse Zeit in der Obhut Ihres Partners oder einer anderen Vertrauensperson, wenn Sie zum Supermarkt müssen.  

Erklären Sie Ihrem Kind, warum es nicht mitdarf. Geht Ihr Kind in den Kindergarten, sollten Sie - wenn möglich - Ihre Einkäufe in dieser Zeit erledigen und nicht abends, im Berufsverkehr, einen übervollen Laden aufsuchen.  

9. Notfallplan erstellen

Für ältere Kinder, die unter Wutanfällen leiden, kann es hilfreich sein, einen Notfallplan zu erstellen. Lassen Sie Ihr Kind einige Fragen aufschreiben, die es sich bei einem sich ankündigenden Wutanfall stellen soll. Beispiele können sein: “Warum bin ich eigentlich wütend?”, “Wer oder was hat meine Wut ausgelöst?” “Löst mein Wutanfall mein Problem?”, “Schadet mein Wutanfall einem anderen Menschen?” oder “Was würde ich tun, wenn ich nicht wütend wäre?”.

Manche Kinder beruhigen sich mit Musik. Lassen Sie also Ihr Kind ruhig seine Kopfhörer aufsetzen und seine Lieblingssongs hören, wenn ihm dies beim Stressabbau hilft.

10. Vorausschauend planen

Jedes Kind macht die Trotzphase durch, manchmal heftig, manchmal eher unbemerkt. In dieser Lebensphase erkennen Kinder die Stärke ihres eigenen Willens und möchten Grenzen austesten. Sie begreifen noch nicht, dass nicht immer alles nach ihrem Willen gehen kann und äußern dies durch bockiges Benehmen. Kleine Kinder können sich noch nicht in andere Menschen hineinversetzen und deren Wünsche und Bedürfnisse verstehen. Dieser Frust kann sich in trotzigem Verhalten oder einem Wutanfall äußern.  

Kennen Sie die Neigung Ihres Kindes zu Trotz- oder Wutanfällen, kündigen Sie Ihre Pläne rechtzeitig an. Oft hilft es, wenn sich das Kind frühzeitig auf einen Ausflug einstellen kann und es nicht abrupt aus seinem Spiel oder seinen Gedanken gerissen wird. Ist Ihr Kind alt genug, stellen Sie eine Sanduhr auf oder lassen Sie es auf einer Uhr sehen, wie sich der große Zeiger der Zeit zum Aufbruch nähert. 

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